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Wo ist die Frau geblieben, die ich war, bevor ich Mutter geworden bin?

Wer bin ich – reicht es einfach „nur“ Mama zu sein?

Wer bin ich
Wo ist eigentlich die Frau geblieben, die ich war, bevor ich Mutter geworden bin?

Ich bin Mama

Ich bin Mama. Seit fast zweieinhalb Jahren. Und seit ein paar Monaten sogar eine Zweifachmama.
Davor war ich dreißig Jahre lang… ja was eigentlich?
Eine Frau die gerne arbeiten ging, sich oft mit Freunden traf, gerne shoppen ging und Pläne hatte. Vor allem aber eine Frau die gerne Mama werden wollte.
Manchmal frage ich mich wo diese Person geblieben ist.
Obwohl ich nie eine „Übermutter“ sein wollte, habe ich jetzt doch manchmal das Gefühl, genau das zu sein. Mit zwei kleinen Menschenkindern um mich herum bleibt wenig Zeit für mich selbst.
Und wenn doch mal Zeit da ist, dann kreisen die Gedanken doch meistens um die Kinder.

Veränderung

Auch andere Dinge haben sich verändert.
Mein Freundeskreis ist kleiner geworden, leider verstand nicht jeder das „Flexibilität“ mit zwei kleinen Mäusen eben nur noch ein Wort unter vielen geworden ist.
Die Zeit für mich selbst ist ein kostbares Gut geworden. Fünf Minuten allein auf der Toilette ist wie ein Wellnesswochenende.
Zwanzig Minuten Badewanne eine Karibikkreuzfahrt.
Einkaufen ist zum Spießrutenlauf geworden. Das Baby weint im Kinderwagen, während die Große den halben Laden in die Einkaufstüte steckt.
Wenigstens blieb mir das berühmte „vor-der-Kasse-auf-den-Boden-schmeißen-und-lauthals-schreien“ bisher erspart.

Vorstellung vs. Realität

Vieles habe ich mir als kinderlose Frau völlig anders vorgestellt. Vieles wäre mir nie in den Sinn gekommen. Ganz ehrlich, nie hätte ich gedacht wie anstrengend zwei kleine Mädchen sein können, wie müde man sein kann. Wie einen ein zweijähriges Kind auf die Palme bringen kann. Wie verzweifelt man sein kann wenn das Baby stundenlang weint und du als Mama nicht weiter weißt.
Wie schön es sich anfühlt wenn eine kleine Hand die deine ergreift. Wie du mitmachen musst wenn dein Kind vor lachen kaum Luft holen kann. Wie erfüllend es sein kann in ein schlafendes Kindersicht zu blicken. Wie facettenreich es ist eine Mama zu sein.
Wer ich bin?

Eine Frau die auch Mama ist. Und das sagt doch schon ziemlich viel, oder?

Herzlichst, eure kleinliebchen

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Elischeba

    Ich hatte auch sehr „witzige Gedanken“ als ich noch keine Mutter war. 🙂

Ich freue mich über euer Feedback!