Warum wir unser Familienbett lieben und es uns das Leben erleichtert

Warum wir unser Familienbett lieben und es uns das Leben erleichtert

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Kaum ein Thema sorgt für soviel Diskussionen wie Stillen, Tragen, Impfen und eben das Familienbett. Heute möchte ich euch erzählen, warum wir unser Familienbett lieben und es uns das Leben erleichtert.

Warum wir unser Familienbett lieben

Bevor ich Kinder hatte, war mein Plan folgender: Ich stille mein Kind ca 8-12 Monate und allerspätestens dann schläft es im eigenen Bett. Ich habe mittlerweile zwei Kinder, eins ist dreieinhalb und das andere eineinhalb. Beide schlafen mit uns im Bett. Wie es dazu kam?
Als unsere erste Tochter geboren wurde, lief das mit dem stillen und schlafen noch ziemlich gut nach Plan. Wir hatten ein Beistellbett und die ersten zwei Monate lag unser Baby auch brav drin. Bis zum ersten Stillen nachts. Denn meistens schlief ich währenddessen wieder ein und legte die Kleine nicht zurück in ihr Bettchen. So schlief sie eben neben mir weiter.
Wir genossen die Nähe und nachts aus unserem Bett aufzustehen um zu ihr ins Kinderzimmer zu laufen, erschien mir einfach sinnlos.

Wie es weiterging

So vergingen die Monate und aus dem Baby wurde ein Kleinkind. Mit 10 Monaten habe ich sie abgestillt, trotzdem begleiteten wir sie beim Einschlafen, mit viel kuscheln. Also war das große Bett natürlich viel bequemer als das Kleine. Außerdem wurde sie nachts noch mindestens zweimal wach. Nichts mit Durchschlafen. Trotzdem war das alles in einem 1,60m großen Bett eine sehr enge Angelegenheit.

Aus drei wurden vier

Ich wurde erneut schwanger und als dann die Kleine auf der Welt war, wollte die Große natürlich erst recht nicht in ihr eigenes Bett.
Das war für uns auch kein Problem. Das Beistellbett wurde wieder rausgekramt und dasselbe Spiel wie beim ersten Kind begann.
Irgendwann lag ich halb im Beistellbett und die Kinder zwischen uns Eltern. Wir versuchten die Große an ihr Bett zu gewöhnen, einige Monate klappte das auch ganz gut, dann bekam sie Albträume und wachte nachts mehrmals weinend auf. “Ich war ganz alleine, niemand war da.” hat sie vorwurfsvoll gesagt.
Ich würde nicht behaupten ich bin eine Glucke, aber das zeriss mir das Herz.

Heute erzähle ich euch, warum wir unser Familienbett lieben, welche Erfahrungen wir damit gemacht haben und welches die häufigsten Fragen dazu sind.

Dann kam die ultimative Lösung

Und dann beschlossen wir es mit einem Familienbett zu probieren. Von 1,60m vergrößerten wir uns auf 2,70m. Und das war die ultimative Lösung für uns. Unser Familienbett ist von der Firma RIMA und es bietet einfach so viel Platz, es hätten noch drei weitere Kinder Platz.
Der Aufbau war einfach, innerhalb von zwei Stunden stand es Schlafbereit da. Ich habe es übrigens allein montiert. 😂

Das RIMA Familienbett

Das Bett ist aus hochwertigen massiven Holz aus Europa, 270x200cm groß und hält pro Segment ein Körpergewicht von bis zu 150kg aus.
Der große Vorteil: Es lässt sich zum normalen Ehebett zurückbauen. Wir haben drei 90cm Matratzen darin liegen. Man kann aber auch eine 180cm und eine 90cm Matratze verwenden.

Wir haben das Bett nun schon eine Weile und es ist wirklich toll. Die Kinder hüpfen fast jeden Tag darauf und auch sonst hält es alles, was es verspricht. Ich bereue nur eins: Hätte ich gewusst wie erholsam es sich in einem so großen Bett schläft, ich hätte viel eher eins besorgt. Wir verbringen so viel Zeit unseres Lebens im Bett und mit schlafen, da sollten wir es doch wirklich bequem haben.

Die häufigsten Fragen zum Familienbett

Und weil immer wieder Fragen kommen, hier die häufigste gestellten:

Wecken sich die Kinder nicht gegenseitig?

– Ein ganz klares Nein. Unsere Große schläft mittlerweile durch, die Kleine wird 2-3mal in der Nacht wach, bekommt etwas zu trinken und schläft weiter. Keines der Kinder stört sich am anderen. Im Gegenteil, morgens wird erstmal ausgiebig gekuschelt.

Habt ihr überhaupt noch Sex?

– Mal abgesehen davon, dass ich hier definitiv nicht bis ins kleinste Detail unser Sexualleben breittreten möchte, gibt es ja auch Großeltern, die die Kinder mal nehmen oder andere Orte als das Bett.

Verwöhnt ihr die Kinder damit nicht? Sie müssen doch auch lernen allein zu schlafen.

– Kann man Kindern mit zuviel Nähe und Liebe verwöhnen? Ich habe noch nie von einem 15-jährigen Kind gehört, dass noch im Elternbett schläft. Also nein. Ich glaube nicht, dass unsere Kinder verwöhnt werden, nur weil sie mit uns im Bett schlafen. Ich bin mir auch sicher sie “lernen” alleine zu schlafen, nämlich dann, wenn sie es selber möchten.

Wir lieben unser Familienbett, ich möchte es nicht mehr missen. Was nicht heißt, dass es die ultimative Erfüllung für alle Eltern ist. Jeder so wie er mag. Wie sieht das bei euch aus? Familienbett ja oder nein?

Herzlichst, eure kleinliebchen

Wir schlafen mit 2 Kindern im Familienbett. Welche Erfahrungen, Vorteile und Vorurteile ich dazu gemacht habe, erfahrt ihr hier

Heute möchte ich euch erzählen, warum wir unser Familienbett lieben, was unsere Vorteile sind und welche Fragen ich dazu am häufigsten gestellt bekomme

Ich freue mich über euer Feedback!